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Humanitäre Hilfe beginnt im Kopf | |||||||
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Absurd, warum sich die Schweiz für den Frieden einsetzt, wenn im gleichen Atemzug Verhandlungen zum Verkauf von neuen hochtechnologisierten Militärfahrzeugen mit Israel geführt werden, um viel Geld zu verdienen. Es wundert mich nicht, dass ein Grossteil der schweizerischen Bevölkerung nur zusieht und zu unrecht nichts unternimmt. Die Komplexität der Polit- und Finanzwelt macht dies möglich. Man muss schon ganz gewieft sein, um in diesen Strukturen etwas Positives zu erreichen. Unsere Politiker sind keine Weltverbesserer, wie man sich wünschen dürfte, sie dienen den Mächtigen. Jeder Rebell in diesen Positionen wird irgendwann kleinbei geben, weil die Anstrengung auf die Dauer nicht auszuhalten ist. Kämpfer für die Gerechtigkeit gibt es nicht viele, der Grossteil der Bevölkerung ist damit beschäftigt, den Alltag zu bewältigen, das ist für die Meisten schon genug. Und der Alltag eines Politikers wird so aussehen, dass auch er im Alltag untergeht. Geschichte ist immer auch Kriegsgeschichte, weshalb mich die Geschichte nicht sonderlich interessiert. Und doch ist es merkwürdig für mich, dass gerade Israel mit Rüstungsmaterial aus der Schweiz beliefert werden soll. Ich glaube, dieses Geschäft ist Zeichen für die Politik weltweit, ein Handschlag mit dem grössten Militärapparat, den USA. In diesem Punkt arbeiten Samuel Schmid (Militärdepartement) und Micheline Calmy-Ray (Aussenpolitik) gegeneinander. Und wenn in der Regierung gegeneinander gearbeitet wird, ist das ein Akt einer schizophrenen Störung. Diese Leute in Bern sollten meines Erachtens ab- und neugewählt werden, mit dem Druck einer Volksinitiative und der Forderung eines jungen Parlaments, das mit alten Beratern operiert, aber nur mit den Guten. |
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